Befüllmaschine

Transport zur Befüllmaschine

Die trockenen, komplett versiegelten Zellen werden nach der Entnahme aus der Siegelvorrichtung zur Befüllmaschine transportiert. Dies kann manuell, z.B. in Ladungsträgern, oder per vollautomatischer Bandzuführung erfolgen. Durch unsere neuartige Technologie ist für Transport, Befüllung und Entgasung keine trockene/reine Atmosphäre notwendig!

Zellzu- und Zellabführung

Die versiegelten, trockenen Pouchzellen werden in den automatisierten Befüllprozess übergeben. In der Übergabestation der Befüllmaschine übernimmt der integrierte Roboter die Zellen zur Befüllung und Versieglung und übergibt diese anschließend an das Transportsystem zur Aktivierung/Formierung.

Befüll- und Siegelstation

Der Roboter kann mehrere Befüllstationen in der Befüllmaschine bedienen. Die Anzahl und Größe der Ports werden anhand der gewünschten Zellgröße und Elektrolytmenge angepasst.

Jedes Füll- und Versiegelungsmodul ist mit einer Dosiernadel und einer Versiegelungsklemmbacke ausgestattet, um jeden einzelnen Port zu bearbeiten. Für die Hinzugabe von Elektrolyt werden ein oder mehrere Ports mit den Dosierkanülen gleichzeitig penetriert. Die Gestaltung des Port-Nadel-Systems ist so ausgeführt, dass keine Partikel aus diesem Prozessschritt in die Zelle eingetragen werden. Gleichzeitig dichtet die Nadel die Injektionsstelle ab, so dass keine überschüssige Luft in die Zelle gelangt, wenn das integrierte Vakuumsystem Luft aus dem Zellinneren   absaugt. Somit wird keine teure trockene Atmosphäre benötigt.

Mit allen Dosiernadeln lässt sich Vakuum ansaugen, Elektrolyt einfüllen oder überschüssiges Elektrolyt entfernen, wodurch eine Vielzahl von Füllstrategien für eine bessere Benetzung möglich sind.

Versiegelung

Nach der Befüllung werden die durchstochenen Ports beim Zurückziehen der Nadeln versiegelt, sodass die Zellen permanent gegenüber der Umgebung hermetisch abgedichtet sind. Dies wird durch speziell gestaltete Siegelbacken sicher realisiert.